adfc-eifeltour

mit dem rad in einer gruppe von 12 leuten von emmelshausen nach brodenbach, münstermaifeld, monreal, ulmen nach daun; um die maare rum und den bahntrassenradweg nach wittlich und bernkastel.

wetter hätte wärmer sein können und zweimal durch dicken regen bei temperaturen nur wenig über zehn grad fahren macht auch nur begrenzt spaß. aber ansonsten hat sie sich gelohnt. besonders wenn man was für den morbiden charme der provinz übrig hat. was da so hotel genannt wird … und in der gastronomie sind die dönerbuden auch schon in der eifel angekommen. vereinzelt gibts gute cafes und restaurants, aber nix mit bio.

via claudia augusta, oder: transalp 2.0

mit dem rad über die berge kann süchtig machen. mal sehn, was nächstes jahr dran ist.

diesmal sind wir nach einer etwas umständlichen anreise mit dem zug nach lenggries (auf jeden fall versuchen, eine direktverbindung darmstadt-münchen zu bekommen) und einer übernachtung dort am nächsten morgen bei sommerlichem wetter gestartet, die isar hoch und durchs leutaschtal nach telfs im inntal. ab dann gings immer den inn hoch, wo wir ab imst der via claudia augusta über martina in der schweiz und den reschenpass ins etschtal gefolgt sind. bis meran ist diese route recht schön. dahinter landschaftlich immer noch schön hat sie doch einige längen durch die endlosen obst- und weinbau-monokulturen. außerdem folgt die route dort nur noch dem namen nach der via claudia augusta, denn tatsächlich wird sie meistens auf dem etschdeich oder sonstigen separaten und meist neu hergerichteten oder angelegten radwegen geführt, abseits der ortschaften. dies ist wohl dem erwarteten fahrrad-tourismus auf dem etschtalradweg geschuldet.

landschaftliche höhepunkte: das obere inn- und etschtal.

weniger schön: der lärm von der allgegenwärtigen inntal- und brennerautobahn, aber das wussten wir vorher schon. und torbole und riva del garda am gardasee sind mir zu sehr auf deutschen tourismus ausgerichtet: in italien einen cappucino mit schokopulver serviert zu bekommen ist schon hammerhart, unglaublich! zumindest das ende vom gardasee kannsde knicken!

  • bilanz: 550 km, 2450 m hoch, 3100 m runter mit dem fahrad; 1350 km eisenbahn
  • meine bildergalerie alles am stück
  • und Klaus seine hier
  • der track

persönliche beleidigung

Küppersbusch heute in der taz: “Ich betrachte es als persönliche Beleidigung, Kohl anerkennen zu müssen als letzten Friedenskanzler der Bundesrepublik und als Überlebender der 80er Friedensbewegung heute nur die Wahl zu haben zwischen Linkspartei und dem Mentholpunk Helmut Schmidt.”

dieburger dreieck – das vorläufige ende

diebdreck

ist mit dem beschlossenen bebauungsplan erstmal erreicht. nun werden wohl die bagger anrollen, damit bis zum 1. märz alles plattgemacht ist.

laut bi-zeitung besitzt die stadt dieburg 72.000 qm, 86.000 qm sind in privatbesitz. wenn nun laut darmecho “die Stadt fast drei Millionen Euro erlöst”, dann “erlösen” die privaten grundstücksbesitzer ungefähr 3,5 millionen oios, also 40 oios/qm.
für ackerland!
oder ist da ein denkfehler drin?
vielleicht bekommen einige gemeinnützige einrichtungen in dieburg und umgebung ja auch demnächst eine großzügige spende.

jetzt wo die bäume fallen, könnte man mal rückblick halten und fragen, warum das alles so scheiße gelaufen ist. wo anfangen?

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critical mass

hamburg heute: we are not blocking traffic – we are traffic!

ich war mit stadtrad dabei! ok, nur 10,5 km, dann haben wir uns wegen eines heftigen gewitterregens abgesetzt. es gab tatsächlich einige zig ganz harte, die noch bis kurz vor zehn, also gut zweieinhalb stunden gefahren sind.

transalp 2013

der start

pünktlich 9:30 in Bregenz bei bedecktem himmel losgefahren, über den alpen hängen schon etwas die wolken des nordatlantiktiefs, dessen wind uns andererseits ganz gut das rheintal hoch schiebt. lichtenstein und vaduz muss man nicht gesehen haben; wir haben trotzdem einen kurzen abstecher gemacht.

in landquart war noch sonne zu sehen, aber als wir hinkamen, war sie weg und es fing so langsam an zu regnen. der regen hat uns dann bis chur begleitet. im hinblick auf den wetterbericht, ganzen tag regen morgen, planen wir einen kulturtag in chur. aber montags sind alle museen zu!

zu den verschiedenen routen, die es im web gibt: der rheintal-abschnitt von der biroto nr. 2 scheint der reizvollste zu sein. immer nur auf dem rheindeich zu fahren ist auf dauer eintönig, zumindest im unteren teil.
auf alle fälle empfehlenswert: fläsch – maienfeld – jenins – malans.
am schluss warens dann 110 km.

bilder

die tour

montag morgen, blick aus dem hotelfenster in chur, der erste höhepunkt: das wetter ist doch erheblich besser als der wetterbericht gestern angedroht hat. deshalb wird nix mit kulturtag in chur und wir fahren kurz vor zehn uhr beim hotel post los.

der zweite höhepunkt: da wo der polenweg in domat losgeht, hängt ein plakat mit „gesperrt“ und so. wir fragen einen entgegenkommenden mountainbiker, ob man hierher nach thusis kommt. er meint nein, da hätte sich einer am baum erhängt und die polizei hätte alles abgesperrt und würde keinen durchlassen. also wieder ein kurzes stück zurück und über reichenau (zusammenfluss von vorder- und hinterrhein, sehenswert) die route nr. 6 ins hinterrheintal nach thusis.
der dritte höhepunkt: die via mala.

am ende der schlucht in zillis dann die kirche st. martin.
andeer am ende des schamsertals würde bestimmt einen aufenthalt lohnen, aber da es wieder nach regen aussieht, selbiger auch bald anfängt und wir etwas in zeitdruck sind, fahren wir weiter. der regen ist nicht viel, die 450 höhenmeter bis splügen habens aber auch so in sich. entschädigt wird man mit imposanten ausblicken in die hinterrheinschlucht. in splügen auf 1450 m ist es schon erheblich kühler. das wetter ist glücklicherweise nicht gut genug, so dass man kaum bis gar nicht von motorradfahrern beknattert wird. bilder

bei 8° und sonne verlassen wir in splügen den hinterrhein und es geht am ortsausgang direkt knackig hoch. die ersten 10 der 37 km bis chiavenna gehts 800 höhenmeter nur bergauf, die restlichen 27 km 1800 höhenmeter nur berg runter.

auf der passhöhe ist es windig und nur wenig über 0° mit schneeresten an den straßenrändern.

die serpentinenabfahrt der in den fels gebauten straße nach campodolcino lohnt alleine die ganze tour.

in chiavenna ist es dann schon richtig oberitalienisch und sommerlich, fleecejacke und windstopper wieder in den packtaschen verstauen.
der weg von chiavenna bis novate mezzola führt fast ausschließlich über die stark befahrene ss36 und ist deshalb etwas ätzend; besser, wenn auch weiter wären vielleicht die nebenstraßen gewesen. auch am nordende des comer sees bis domaso gehts meistens auf der relativ engen straße durch die dörfer. natürlich hatte ich diese beschreibung der tour vorher gelesen.
unterkunft in domaso zu finden ist, zumindest zu der zeit, kein problem und das abendessen mit fisch aus dem comer see und blick auf denselbigen ist ein gelungener tagesabschluss. bilder

wegen der bei italienischer autofahrweise ungemütlichen straße am westufer des sees beschließen wir, die fahrt nach como mit dem schiff zu machen. die “milano” ist ein ehemaliges dampfschiff, welches auf diesel modernisiert wurde, und es hält an jedem etwas dickeren baumstamm. immerhin kann man die räder mitnehmen und die fahrt nach como, die der straße nach um die 50 km gewesen wären, dauert knappe vier stunden.

von como aus am see entlang, an oberprotzigen villen, alle mit eigener bootsgarage, nach cernobbio geradelt. für die übernachtung in der villa d’este ist unser budget leider um einige größenordnungen zu klein. bilder

die fahrt von cernobbio über chiasso zum luganer see und weiter am vedeggio entlang über den monte ceneri ins tessintal nach bellinzona ist etwas durchwachsen, teils neben der autobahn, teils durch schöne täler. und zwischendurch mussten wir auch noch einen regenschauer in einer raststätte abwarten.

zum abschluss der tour eine kurze besichtigung des castelgrande und danach die rückfahrt mit der gotthardbahn und dem voralpenexpress nach st. gallen und weiter mit dem rad nach bregenz. bilder

 

kryptologikum

heute in der ausstellung kryptologikum im zkm in karlsruhe

ich hab sie mir größer vorgestellt. war aber trotzdem interessant, z.b. “münzwurf am telefon”, “einer von uns” und eine original-enigma.

die klanginstallation im zkm-kubus lohnt ebenfalls einen besuch.

bei so einer reise über nur 130 km, aber durch drei verkehrsverbünde, gibts viele gelegenheiten, umzusteigen. wann kommt man schon mal dazu, in bad schönborn-kronau auszusteigen, eine kvv-fahrkarte zu kaufen und mit dem nächsten zug weiter zu fahren? welchen grund sollte es sonst auch geben, dort auszusteigen?

meine oktoberwanderung am rhein

diesmal anders

schon auf dem weg zum bahnhof schneefall! am 27. oktober!

wie anders sah das doch vor sechs jahren im oktober aus!

die etappe oberwesel – bacharach ist trotzdem ganz passabel.

aber die cafes und dergleichen in den dörfern sind immer wieder enttäuschend: bei bestenfalls durchschnittlicher qualität überdurchschnittliche bis überhöhte preise. 3,50 oios für nen normalen cappucino ist schon hammerhart.

radtour weinstraße südwärts

genauer: von speyer entlang des speyerbachs und durch die gemüse- und weinplantagen zur weinstraße und selbige bis pleisweiler.

ich glaube, die anfahrt von speyer hätte ich mir sparen können, landschaftlich und radfahrmäßig nicht so berauschend. von neustadt aus wäre vielleicht interessanter gewesen.

der weinstraßenradweg geht knackig rauf und runter wegen der ausläufer der einschnitte des pfälzerwaldes. die radwegführung meist auf weinbauwirtschaftswegen ist wegen der betonplattenfahrbahnen nicht so amüsant; sind wohl eher für tagestouristen mit pedelecs gemacht. aber die straßen haben eben doch viel autoverkehr. da ist man als radfahrer an den steigungen auch blöd dran.

muss mir noch überlegen, ob der weinstraßenradweg zu empfehlen ist.
tendenz eher nein, vielleicht teilstücke, der schönen aussicht ins rheintal wegen. aber damit ist an einem spätoktobertag mit hochdruck-nebelwetter nicht viel. die sonne kommt erst am frühen nachmittag.

doch nicht in die wappenschmiede zum essen gegangen, hab lieber mal eins der weingüter in pleisweiler-oberhofen probiert. einmal “dreggisch grumbeere” und einen halben liter rieslingschorle für 10 oios, da kann man in dieburg nur von träumen.

heute von pleisweiler nach wissembourg und durch die nordostecke des elsass nach rastatt.

bad bergzabern scheint eher müde zu sein, im vergleich zur nachbarstadt wissembourg. würde mal einen extra besuch lohnen. ansonsten scheinen die franzosen nach wie vor fahrräder nur im zusammenhang mit der tour de france zu kennen. im gegensatz zur weinstraße den ganzen tag keinen anderen radler gesehen. ok, am 23. oktober bei kaltem und starkem nordostwind …

empfehlenswert, wenn auch stark befahren: die ehemalige eisenbahnbrücke wintersdorf nördlich der iffezheimer staustufe.

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der sturz

nix mit saar-elsass-tour im august.

elle

so ein scheiß!

immerhin was gelernt: bei mir ist die vordere ecke des Processus coronoideus abgebrochen.

mit dem rad zur arbeit

nach über acht monaten mal wieder zum spanischunterricht in der firma mit dem rad gefahren.

ich glaub, das lass ich sein: die unausgeschlafenen berufshektiker im auto, die häuschen-im-grünen-trottel aus dem odenwald, die einen nicht über die B449 lassen, die anthropo-fuzzies, die ihre plagen im SUV zur waldorfschule bringen und damit die arndtstraße versperren, das alles bringts nicht so richtig am frühen morgen.

statt um viertel vor sieben erst um viertel nach acht fahren ist doch viel entspannter!

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heute in goldbach

35:27 gewonnen, obwohl ohne auswechselspieler und mit aushilfstorwart Tobi (dafür aber gut gehalten!) gespielt. mal sehn, wann Tristan es schafft, ein ganzes spiel ohne rote karte zu absolvieren.

bad meinberg

B. in der kur in bad meinberg besuchen. wusste bis vor kurzem nicht, dass es so einen ort gibt; vielleicht ein teil der bielefeld-verschwörung? hat schon mal bessere tage, als kurort, gesehen. jetzt ziemlich tot, leerstehende ehemalige cafes und so was. gestern der erste schnee diesen winter.

heute im landesmuseum in detmold. hier dreht sich alles um diesen bin laden aus bielefeld. und wo die schlacht im sog. teutoburger wald nun wirklich war, weiß man immer noch nicht.

erste schnee in bad meinberg