schwarzwald


schwarzwald halb und halb – zwei tage neckar, zwei tage schwarzwald

so, bis auf den abschnitt stuttgart – esslingen bin ich nun die neckarroute ganz gefahren, den teil zwischen friedrichshall und mannheim mehrfach. um es kurz zu machen, so richtig lohnen tut sich nur der abschnitt rottenburg – rottweil. btw, meine erste tour als rentner.

esslingen – horb

vermutlich wegen der baustelle in Friedrichsfeld fährt der ÖBB-IC von weinheim ohne halt durch bis esslingen, so dass ich schon gegen halbzehn dort war. weil ich aus bestimmten gründen einen kurzen blick ins städtchen werfen wollte, bin ich nicht mit dem zug weiter nach plochingen gefahren. sollte man normalerweise tun, diese konzentration der schwäbischen industrie im neckartal mit dem fahrrad zu durchqueren ist ätzend; es soll aber bessere wege übern berg geben. jedenfalls gehts ab plochingen erträglich zu fahren, mal auf geschotterten oder sandigen wegen am neckar, mal auf asfaltierten radwegen oder ortsstraßen, dabei aber viel zu häufig auf gemeinsamen geh- und radwegen, z.t. sogar in beide richtungen und auf hochbord. so einen flussradweg soll wohl zwanghaft familienfreundlich sein und als ortsfremder erkennt man erst hinterher, wo man besser auf der straße gefahren wäre. die erste cappu + kuchenpause hab ich in nürtingen gemacht, der zwetschgenstreusel war gut, der cappu mit schokopulver; insgesamt etwas zu teuer.

ab tübingen sind keine bundesstraßen mehr im tal und es ist ruhiger, landschaftlich reizvoller wirds erst ab rottenburg, das städtchen selber auch recht hübsch. das tal wird enger und der gut ausgebaute rad- und wirtschaftsweg verläuft kaum noch neben der straße. von unterwegs telefonisch noch ein zimmer im gasthof zum schiff in horb bekommen, unterm dach mit dusche und toilette einen stock tiefer, und bademantel auf dem zimmer für den weg.

in horb hatte ich den eindruck, dass um acht schon die bürgersteige hochgeklappt werden, nur eine von einem portugiesen betriebene pizzeria hatte noch was. nachdem ich fertig war, haben die dann auch geschlossen.

horb – schwenningen

bis rottweil der schönste teil der tour. kurz vor rottweil ein novum auf radtour, panne, hinterrad platt, ganz unvermittelt, keine ursache für das loch auf der innenseite des mantels gefunden, möglichweise korrosionspartikel. weitere untersuchungen nötig. kurzerhand den schlauch gewechselt und in rottweil einen neuen ersatzschlauch besorgt. wegen dieser verzögerung keine pause dort gemacht. den weiteren weg kann man ruhigen gewissens mit dem zug zurücklegen, zumindest bis trossingen bf; führt fast nur durch wohn- oder gewerbegebiete oder unschön an der straße entlang. von trossingen bf wirds wieder besser und in schwenningen kommt man durch den hübschen neckarpark (von der landesgartenschau) zu der so definierten neckarquelle. da ich wenig lust zum rumsuchen nach einer unterkunft hatte, es war schon halb sechs, hab ich in der jh rottweil angerufen und dort ein zimmer in einzelbelegung zu entsprechendem aufschlag bekommen; meine bisher teuerste jh-übernachtung. also mit dem zug die 18 km zurück gelegt und auf die art doch noch zu einem aufenthalt in rottweil gekommen.

schwenningen – wolfach

nach kurzem besuch des alten eisens hinterm rottweiler bahnhof mit dem zug wieder nach schwenningen und die tour nach villingen fortgesetzt. auf der wasserscheide gute aussicht. kurios: im osten gehts zum rhein (schwenningen am neckar), im westen zur donau (villingen am donauzufluss brigach). foto- und eisschokoladestop in villingen.

wegen der hitze hab ich den plan aufgegeben, von triberg übern berg ins elztal und übern berg nach lahr zu fahren. der weitere weg entlang der schwarzwaldbahn bis schoren ist sehr hübsch, im ersten teil waldweg, dann asfaltierte verbindungsstraße zwischen den höfen; wenig verkehr, paar motorräder. aber ab schoren wirds umso heftiger, linksseitig entlang der B33, z.t. hochbord. der lkw-verkehr ist höllisch, auf der schwarzwaldbahn gibts ja wie überall keinen stückgutverkehr mehr und auch keinen SPNV, nur noch die RE, die nur an den größeren orten halten. die kleineren bahnhöfe oder haltepunkte sind alle aufgehoben.

was ich ab der sommerau bis triberg gemacht hab, verrate ich lieber nicht, um nicht für bekloppt erklärt zu werden. der plan war aber schon irrsinn, das hätte ich mir vorher genauer anschauen sollen. jedenfalls hab ich zwischendurch per buchung.com ein zimmer in wolfach gebucht und bin durchs gutachtal runtergerauscht und halb verdurstet in wolfach angekommen. dort war außer digge bagge mussigg auch nicht viel los, immerhin hab ich noch einen flammkuchen bekommen, auch wieder letzter gast gegen neun uhr.

wolfach – achern

gemütlicher aber heißer ausklang das kinzigtal runter, in der nähe der B33 ist es auch hier ätzend, aber ab Biberach gehts dann wieder. je näher man ans rheintal kommt, umso größer die trockenheit. ab offenburg bin ich wieder den rheintalweg bis achern gefahren, wie bei der märztour letztes jahr. nach den frostschäden letztes jahr nun übervoll hängende obstbäume, so dass die äste, wohl auch infolge der trockenheit brechen.

jeden tag fünf bis sechs liter getrunken. das nächste mal würde ich die tour anders machen.

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schwarzwald – bodensee – oder: im lande “radfahrer absteigen”

bis auf die letzten 35 km nach konstanz habe ich diese schwarzwaldtour gemacht.

karlsruhe – freudenstadt

die anfahrt von karlsruhe bis gaggenau muss halt sein, von neumalsch bis gaggenau auf der straße viel lkw-verkehr wg. der gewerbegebiete. ab silberstreifen (bahnhof forchheim) scheint der weg eine alte bahntrasse nach neumalsch zu sein, am anfang deutlich hoher bahndamm und schotter und der verlauf eisenbahntypisch in der ebene, schnurgeradeaus. im web allerdings nichts dazu gefunden.

im prinzip verläuft die radroute bis freudenstadt entlang der S81 der stadtbahn karlsruhe nach freudenstadt. in gernsbach, schon richtig murgtal, der alte ortskern ganz hübsch, aber vieles etwas heruntergekommen, wie überhaupt im ganzen murgtal, das einzige cafe am platz hat montags ruhetag, ansonsten döner, kroaten, italiener usw, vielleicht immernoch besser als schnitzel-mit-pommes-buden. also mittagspause verschoben.

hinter gernsbach fängt die tour de murg an, landschaftlich schön, oft auf asfaltierten wegen eng an den fels gebaut, manchmal auch geschotterter waldweg. z.t. heftige steigungen, besonders nach forbach hoch (und wieder ein stück runter); immerhin gibts da zwei trinkwasserbrunnen an der ortstraße. zwischendrin von hilpertsau bis weisenbach an der straße nicht so schön. der weg könnte im ganzen verlauf etwas mehr gepflegt sein, der asfalt ist zwar sehr gut, aber viel gebüsch und bäume lassen z.t. nur wenig sicht zu, z.b. auf die stampfbetontrogbrücke vor langenbrand, könnte man von oben vom weg schön sehen, wenn nur das gebüsch nicht wäre.

ab forbach wirds richtig schön, gut asfaltierter weg oberhalb der bahn in den fels gehauen, aber auch teils wieder zu viel gebüsch talseitig. richtig schluchtig. das geht so bis schönmünzach, dann weitet sich das tal etwas. in baiersbronn keine eisdiele gefunden, also weiter via friedrichstal und christophstal. der steile ausgeschilderte weg wäre zwar kürzer gewesen, aber nur mit schieben zu machen und die talstraße durch christophstal ist schöner. aber auch da muss man die restlichen 150 hm nach freudenstadt hoch.

stadtrundgang von der jugendherberge aus. auf dem und um den größten bebauten marktplatz deutschlands siehts gepflegt aus, die häuser in den nebenstraßen etwas weniger; ärmlicher schwarzwald halt da oben.

freudenstadt – möhringen

in freudenstadt beginnt der kinzigradweg, diesen zum friedrichsturm hoch, der letzte steile anstieg in freudenstadt. der turm und der rosengarten drumrum ganz nett, aber durch die hohen bäume nicht wirklich dolle aussicht. weiter auf schotterigem waldweg runter nach loßburg, ab wo es nun über die ostschwarzwaldhochebene geht; naja, etwas wellig ists schon noch. zuerst durch die streusiedlung 24 höfe; wegen der neu gebauten umgehungsstraße fährt man gemütlich auf der alten, schmalen, aber gut asfaltierten landstraße durch diese weiler, allenthalben nicht mehr bewirtschaftete bauernhöfe entlang des weges, wie überall auf der baar, ärmliche gegend. irgendwann gehts dann doch wieder über die landstraße, lkw-verkehr. öfters ähnliche bilder, im ort leerstehende und herunterkommende bauernhöfe, paar meter weiter am ortsrand moderne fabriken, maschinenbau und so. pause in seedorf, so ein neuer holzpavillion mit kleinem cafe und brot, kuchen und sonstigem verkauf, ganz nett, preiswert und gut. der nächste ort, dunningen, schon etwas größer, gibt auch ein eiscafe dort. durchs eschachtal runter nach horgen ist auch der straße nach schön, aber der ausgeschilderte radweg im tal wäre vielleicht noch schöner gewesen. kriminell: am ortseingang von horgen, gefällestrecke, linksseitiger gehweg mit vz 241, also in beide richtungen benutzungspflichtiger radweg, aber dafür zu schmal.

leider hab ich vor trossingen bahnhof nicht darauf geachtet, dass ich dort über den neckar bin. die radroute führt an trossingen vorbei, vielleicht weil die vier km bis dorthin nicht schön zu fahren sind; bin aber trotzdem dorthin. kurz vor der stadt fiels mir dann ein, Hohner. es gibt mindestens drei hohnerstraßen dort, zwei mit vornamen, eine ohne, aber keine eisdiele. also kurze pause am stadtbahnhof.

der rest der etappe: durch ein hübsches tal und einen steilen, steinigen anstieg auf einen kleinen höhenzug, nach dem es nach möhringen ins donautal geht.

kurz nach vier in möhringen, rathaus/touri-info macht um vier zu. leider da noch nicht gewusst, dass gegenüber am haltepunkt möhringen rathaus eine infotafel mit den telefonnummern der drei dortigen unterkünfte steht. im löwen was gebucht, das zimmer war nett und ziemlich neu renoviert, aber im hinblick auf die qualität des frühstücks wars etwas zu teuer, lebt wohl von montageleuten des tuttlinger industriegebietes. zumindest eine der anderen unterkünfte wäre deutlich billiger gewesen.

möhringen – daisendorf

bei wolkenlosem himmel zur donauversickerung gefahren, sind nur 3 km, und dort etwas rumfotografiert. wegen der derzeitigen trockenheit versinkt alles nach aach. etwas aufwärts durchs flussbett kommt man zur stelle, wo der letzte rest wegläuft; mit rad war mir das zu aufwendig.

von möhringen durchs goggental, sehr schönes tal, gut asfaltierter weg alleeartig mit ahorn + platanen, weiter oben nadelbäume, angenehm hoch zu kurbeln zur witthoh/windegg, kleine pause mit blick auf den bodensee. obwohl noch blauer himmel, im schatten unterm baum auf 840 m höhe empfindlich kühler ostwind.

die lange abfahrt durchs wasserburger tal runter (donauroute bodensee-sigmaringen, ev6) nach eigeltingen auch schön, schmale straße durch wald, kaum verkehr. abstecher zur aachquelle und weiter über die endmoränenhügel nach bodman, kleine pause am hafen. am see entlang nach überlingen, beim westbahnhof wird der see umgebaut wg. landesgartenschau. keinen eisstop gemacht, zu viel trubel, obwohl, eigentlich wg. wm-spiel war auf den straßen nix los. dafür in meersburg am hafen zwei kugeln eis gelutscht, immer noch gut und kostet noch 1,20 die kugel. da ich noch früh war nach hagnau getrödelt und via stetten und riedetsweiler nach daisendorf von oben her.

daisendorf – konstanz

nach dem vielen rentner-pedelec-verkehr am überlinger see gestern hab ich den plan verworfen, nach radolfzell zu fahren und dort in den RE nach karlsruhe einzusteigen. stattdessen mit der fähre nach konstanz und via egg, uni und wollmatingen auf die reichenau und einmal ganz rum, ist schon ziemlich groß, vom anfang des damms bis wieder zurück 16 km. auf der insel beim bäker/cafe laib & seele eine sehr gute eisschokolade genossen, da wars schon dunkel bewölkt, in richtung konstanz sahs nach regen aus. auf dem damm fings an zu dröbbeln und auf dem radweg entlang der bahn dann regen, so dass ich mich unter einer straßenbrücke unterstellte. ein junger mann mit mtb kam dazu, sah modern aus, fragte nach dem woher und wohin und gab mir zum abschied, das bisschen regen hatte aufgehört, ein faltblatt. später gelesen, zeugen jehovas.

die schwarzwaldbahn, eine richtige gebirgsbahn, ist eine eigene tour wert.

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oberrhein im frühling

was ich letztes jahr schon vorhatte, aber dann doch zuviel wurde: durchs naturschutzgebiet taubergießen. dazu kam dann ein auch schon länger auf der liste stehendes ziel, die isteiner schwellen. eigentlich auch der isteiner klotz, aber dafür hats nicht gereicht.

wegen verpasstem anschluss in karlsruhe nach rastatt an der ausfallstraße entlang nach ettlingen, sonniger morgen, aber noch recht frisch. ettlingen scheint ein nettes städtchen zu sein. für eine pause wars noch zu früh (und zu kalt), deshalb weiter den radweg an der straße (badische weinstraße) entlang nach malsch. da wäre ich besser meinem geplanten track nach muggensturm gefolgt und hätte mich dort nicht verfahren und hätte auch nicht auf der straße bis kuppenheim fahren müssen. die erste pause in haueneberstein kurz vor baden-oos gemacht, fabrikbäckerei. in baden-oos hätte ich auch besser der geplanten und ausgeschilderten route nach appenweier folgen sollen statt der nach bühl; das hätte mir den radweg an der lauten B3 entlang erspart, aber auch bühl. dort kurze pause gemacht; den eiskaffee gab es nur im pappbecher, und keine eisschokolade, weil das war nur so eine eisaufdiehand-theke.

in önsbach kurz vor renchen dann doch noch gemerkt, von der straße abzubiegen und dem rheintal-weg wie geplant zu folgen. es geht zwar recht hügelig durchs schwarzwaldvorland mit den obstplantagen, aber bei dem sonnigen wetter wurde ich durch den anblick von blühenden kirschbäumen und weißdornsträuchern und die aussicht bis strasbourg entschädigt. der weg umgeht renchen und führt durch den ortsteil ulm und dann wieder in der ebene nach appenweier. dort vor der ortsmitte führt der weg wieder in die hügel und so bis offenburg. die letzten drei km sind verbundpflaster und ätzend zu fahren. offenburg ist nicht fahrradfreundlich, viel autoverkehr und die radwege sind auf den gehwegen geführt mit rad-fußweg-kombiampeln. bis ortenberg warens nochmal 5 km und die letzten 600 m mit 40 hm zum schloss hoch sind heftig.

mit dem bus in die stadt, sind zwar nur 3,5 km, aber an der straße entlang. der vizentiusgarten am rand der altstadt ist hübsch zum sonnenuntergang genießen, wird aber um 8 uhr zugemacht. mit einem schweden das zimmer in der JH geteilt. er schläft und frühstückt unter der woche in der JH, da er für seine schwedische firma bei der firma xyz direkt unterhalb der burg im kinzigtal irgendwelche spezialdrucker einrichtet, bis spät abends und von der JH dorthin sinds nur paar meter. am wochenende wohnt er im hotel, macht touren und guckt sich süddeutschland an.

am nächsten morgen zur FH gefahren, wo die badische dampflok 18^3 steht (war auch ein ziel der tour; im technoseum in monnem steht übrigens auch eine). dann weiter, westlich am lahrer flugplatz vorbei zum nördlichen eingang des NSG taubergießen bei wittenweier und mittagspause gemacht mit meinen zwei doppelten broten, die ich mir zuhause gemacht hatte.
da das naturschutzgebiet teilweise „renaturiert“ wird, d.h. hochwasserdeiche erhalten durchlässe, war der weg eigentlich gesperrt. ich hab das großzügig ignoriert, musste dafür aber eine kiesige baustraße hinterm deich bis zur rheinfähre kappel fahren. ab da gehts teilweise auf dem rheindeich weiter, aber mit schönen ausblicken ins NSG. in dem bereich hat der altrhein nur feste schwellen und ist nicht ganz so langweilig. außerdem gibts noch einige meilensteine von der längenvermessung des rheins von 1863. vom europapark rust bekommt man überhaupt nix mit, da der auf der anderen seite, östlich des NSG liegt.
bei rheinhausen das NSG verlassen und nach weisweil gefahren. dort auch den von veloträumers Matthias erwähnten hofladen mit museumscafe gefunden und eine pause gemacht; cappu und apfelkuchen sehr gut.

ich hatte umgeplant und wollte, falls es eine brauchbare bahnverbindung von breisach nach freiburg gäbe (die gibt es, und zwar ziemlich schnell), wg. verabredetem treffen mit Gregor, in breisach übernachten. deshalb von da bei der JH breisach angerufen, aber es ging keiner ran. auf verdacht also nicht nach freiburg, sondern via wyhl zum rhein und an selbigem entlang nach breisach. in der JH war leider überhaupt nix mehr frei und in den pensionen und hotels wollte ich dann doch nicht rumfragen und hab mir von der JH ein bett in der JH freiburg reservieren lassen. mit der bahn (fahrrad kostet einen erwachsenenfahrschein extra) nach freiburg und die 5 km bis zur JH geradelt. viererzimmer in der JH, einer war schon da, zwei jungens kamen noch später, also volle belegung. 4 mal 33 euro sind schon eine gute einnahme für so ein zimmer, aber in freiburg kann man jeden preise nehmen, insbesondere 5 oios mehr als in breisach. mit der strab in die stadt und mit Gregor und Esther am bertoldsbrunnen getroffen.

dritter tag, viertel vor sieben aufgestanden. wie ich von letztem jahr noch wusste, taugt das frühstück dort nix, in ortenberg war auch wenigstens der kaffee noch besser, aber immerhin war der obstsalat frisch. hab nur drei schälchen müsli mit obstsalat gegessen und zwei scheiben brot mit meinem mitgebrachten käse gemacht. mit packen und so bin ich trotzdem erst um halb neun gestartet, aber immerhin so früh wie noch nie. deshalb auch entgegen der ursprünglichen absicht nicht mit dem zug bis bad krozingen oder so, sondern komplett geradelt. auf der FR1 fahrradstraße an der dreisam runter ist um die zeit mords viel radverkehr, in freiburg ja überhaupt. aber die FR1 unterquert halt alle straßenbrücken über die dreisam, so dass man keine ampelstops hat. ich hätte zeit gehabt, mir die BR 85 beim freiburger bw anzugucken und dann doch über Staufen zu fahren, historische altstadt, aber es wäre eh noch zu früh für nen eiskaffee gewesen. via st. georgen, schallstadt, bad krozingen nach heitersheim und schräg rüber nach neuenburg am rhein, ab dort am restrhein entlang. ganz schön, obwohl die A5 sehr nah ist. schöner auwald, wodurch man aber vielleicht kaum noch was vom wasser sieht, wenn alles voll belaubt ist. bei den isteiner schwellen ist man wieder direkt am rhein, davor und danach wurde der radweg stellenweise zur autobahn verlegt, da durch das integrierte rheinprogramm ein hochwasserrückhalteraum weil-breisach geschaffen wird und dabei durchlässe im deich und polder dahinter angelegt werden.

durch weil nach basel ist absolut ätzend, genauer, es geht durch ein industriegebiet am rheinhafen mit radwegführung auf gehweg mit verbundpflaster und wurzelaufbrüchen. eine runde durch die basler altstadt gedreht und über die wettsteinbrücke zum Bad Bf. EC 206 von zürich nach frankfurt hatte alte interregiowagen mit kleinem fahrradabteil mit den schmalen falttüren. besser als nix, immerhin direkte verbindung bis frankfurt und mit nur einmal umsteigen nach dieburg.

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