{"id":7076,"date":"2024-06-17T19:06:09","date_gmt":"2024-06-17T17:06:09","guid":{"rendered":"https:\/\/hutmachergass.de\/hmg\/steffsblog\/?page_id=7076"},"modified":"2024-06-19T21:03:41","modified_gmt":"2024-06-19T19:03:41","slug":"herbstlaub-in-der-pfalz","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/hutmachergass.de\/hmg\/steffsblog\/?page_id=7076","title":{"rendered":"Herbstlaub in der Pfalz"},"content":{"rendered":"<h1>Herbstlaub in der Pfalz<\/h1>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hutmachergass.de\/hmg\/php\/getimg.php?img=http:\/\/hutmachergass.de\/hmg3\/bilder\/20171016-pfalz\/20171016115419.jpg&#038;wdth=600&#038;qlty=85\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p class=\"bu\">Blick vom Hambacher Schloss ins Rheintal<\/p>\n<p><strong>Sonnige Oktobertage sind geradezu pr\u00e4destiniert nicht nur das herbstliche Weinlaub an der Weinstra\u00dfe, sondern auch die bunten Farben etwas weiter im Hinterland zu genie\u00dfen. Und St\u00e4dte zu durchqueren, in die man normalerweise nie kommt. Deshalb mal wieder eine Runde \u00fcber die s\u00fcdliche Weinstra\u00dfe in die Pfalz und durchs Glantal zur Nahe. <\/strong><\/p>\n<h3>Von Neustadt nach Bergzabern<\/h3>\n<p>Der Plan war ein bisschen Weinstra\u00dfe und dann die Route des Cr\u00eates. Start in Neustadt, vom Bahnhof direkt bergauf und mehr oder weniger entlang der H\u00f6henlinie (und das letzte St\u00fcck entgegen der Einbahnstra\u00dfe) zum Hambacher Schloss. Die sonnige Aussicht ohne Fernsicht auf den Schwarzwald habe ich diesmal nur vom Aussichtspunkt vor dem Tor genossen; im Schloss und in der Ausstellung zur 1848er Demokratiebewegung selbst war ich bei einem vorherigen Besuch.<\/p>\n<p>Um einen gr\u00f6\u00dferen Umweg zu vermeiden bin ich auf einem Wanderpfad nach Maikammer. Vom &#8220;Radweg Deutsche Weinstra\u00dfe&#8221; bog ich nach Annweiler ab wegen Kaffee- und Kuchenpause. In einem italienischen Caf\u00e9\/Eiscaf\u00e9 a\u00df ich leckeren Kirschstreusel und Maronen-Sahnetorte, der Cappuccino dazu war eine d\u00fcnne Pl\u00f6\u00f6re, die durchs Schokopulver nicht besser wurde. Um den Trifels herum und mit Blick auf selbigen kommt man bei Klingenm\u00fcnster wieder auf die Radroute im Rheintal. \u00dcbernachtet habe ich in der Jugendherberge Bergzabern und bin zum Abendessen nach Oberhofen gelaufen. Am n\u00e4chsten Morgen beim Fr\u00fchst\u00fcck der Blick auf den Sonnenaufgang \u00fcberm Schwarzwald hatte schon was.<\/p>\n<p>Der Plan f\u00fcr den zweiten Tag war, mit dem Rad nach Wissembourg und dem TER nach Selestat zu fahren und von dort auf die Route des Cretes. Nach Blick auf den Fahrplan musste ich feststellen, dass ich erst nach zw\u00f6lf in Selestat w\u00e4re, und ohne gebuchte Unterkunft, mit 60 km und 1000 H\u00f6henmetern vor mir, war mir das zu heikel,  weshalb ich komplett umgeplant habe.<\/p>\n<h3>Wieslauter und Westpfalz<\/h3>\n<p>So fuhr ich ab Wissembourg auf dem Pamina-Radweg entlang der Wieslauter nach Dahn, eine sch\u00f6n zu fahrende Radroute. F\u00fcr eine Vormittagskaffeepause suchte ich nach einem Caf\u00e9 und fand an einer der Kreuzungen an der Durchgangsstra\u00dfe einen Wegweiser zum City Cafe. Als ich hin komme, ein Br\u00e4unungsstudio; aber das Schild &#8220;City Cafe&#8221; ist noch am Haus. Weil ich vor einigen Jahrzehnten einmal zum Schullandheimaufenthalt in Dahn war, habe ich noch ein wenig im Ort umgesehen. <\/p>\n<p>Ab Hinterweidenthal ist es der Stra\u00dfe nach nach Pirmasens ausgeschildert, neben der autobahn\u00e4hnlichen B10, ein neu asfaltierter Radweg mit 3,5 m breiten Fahrbahnen in jede Richtung. Ok, es ist wohl die alte B10, irrer Sound. \u00dcberhaupt, Pirmasens, ab Dahn \u00fcberall Radwegweiser nach Pirmasens, aber in Pirmasens gibts keine Radwegweiser raus. Muss daran liegen, dass es dort keine Radfahrer gibt, jedenfalls hab ich keinen gesehen. Oder das Kfz-Kennzeichen ist Programm. Einige Orte in der Gegend hei\u00dfen was mit Ein\u00f6d, das kommt auch nicht von ungef\u00e4hr. Was mir \u00fcberhaupt nicht klar war und ich im Erdkundeunterricht vor vielen Jahrzehnten auch nicht gelernt habe: Pirmasens liegt 400 m hoch! Das will ich der Stadt jetzt nicht anlasten. Jedenfalls landschaftlich lohnt sich die Gegend!<\/p>\n<p>Ich habe aus der Stadt heraus gefunden und bin weiter am S\u00fcdrand von Rheinland-Pfalz nach Zweibr\u00fccken, dort ebenfalls noch nie gewesen. Da es schon etwas sp\u00e4te wurde, habe ich mir die Stadt nicht weiter angesehen, sondern in der JH Homburg angerufen; alles belegt. Vor der Entscheidung, links nach Blieskastel oder rechts nach Homburg zu fahren, habe ich wegen Unterkunft herumtelefoniert, nichts. Also bin ich sicherheitshalber nach Homburg gefahren. Dort, ich habe mich schon in den Zug nachhause einsteigen sehen, las ich einen Wegweiser &#8220;Waldmohr 8 km&#8221;, ein Lichtblick. Dort hatte ich bei der Glan-Blies-Tour schon mal \u00fcbernachtet. Im Landhaus Waldziegelh\u00fctte gabs noch ein Zimmer f\u00fcr mich, aber es wurde kurz vor sieben und schon fast dunkel, als ich da war.<\/p>\n<h3>Glantal und Kreuznach<\/h3>\n<p>Dritter Tag, immernoch sonniges Herbstwetter, oben auf der H\u00f6he in Waldmohr trotz des fr\u00fchen Morgens nicht sehr kalt, erst in der Senke auf dem Blies-Glan-Radweg auf der alten Bahntrasse, teilweise im Trog verlaufend und im Schatten der B\u00e4ume ist es empfindlich k\u00fchl. Der Elschbacher Tunnel ist wieder befahrbar, eingezogene Holzdecke \u00fcber der Mittelspur gegen herabfallende Steine. Aus der f\u00fcr Lauterecken geplanten Eiskaffeepause wurde nichts, es gibt nichts dergleichen, deshalb weiter nach Meisenheim. Dort an der Br\u00fccke am Stadttor gibt es einen kleinen Geschenke- + Unverpackt-Laden, der auch Kaffee und leckeren Kuchen hat, der Cappuccino selbstverst\u00e4ndlich ohne Schokopulver. \u00dcberhaupt lohnt der Blies-Glan-Radweg und eine kleine Stadtbesichtigung in Meisenheim.<\/p>\n<p>Weil es noch fr\u00fch war und alles gut lief, bin ich doch nicht in Staudernheim in den Zug, sondern bis Bad Kreuznach durchgefahren und von dort nachhause. Die Route des Cr\u00eates habe ich ein Jahr sp\u00e4ter im sonnigen September nachgeholt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hutmachergass.de\/hmg\/php\/getimg.php?img=http:\/\/hutmachergass.de\/hmg3\/bilder\/20171016-pfalz\/20171018095052-8951.jpg&#038;wdth=600&#038;qlty=85\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p class=\"bu\">Oberes Glantal<\/p>\n<p><strong>Strecke:<\/strong> 255 km, 1.500 H\u00f6henmeter mehr oder weniger. Wirtschaftswege, Stra\u00dfe, Bahntrassenradweg<br \/>\n<strong>\u00dcbernachtung:<\/strong> JH Bergzabern, Hotel Waldziegelh\u00fctte (Waldmohr)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herbstlaub in der Pfalz Blick vom Hambacher Schloss ins Rheintal Sonnige Oktobertage sind geradezu pr\u00e4destiniert nicht nur das herbstliche Weinlaub an der Weinstra\u00dfe, sondern auch die bunten Farben etwas weiter im Hinterland zu genie\u00dfen. 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